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Am 17. Februar 1986 um 10:30 Uhr kam ein kleiner Junge namens Andreas (nachfolgend bei seinem Spitznamen Andy genannt) in einer unwichtigen Kreisstadt namens Großenhain, welches zur damaligen Zeit in der ehemaligen DDR lag, zur Welt. An seine frühe Kindheit erinnert er sich eigentlich so gut wie gar nicht. Sein Vater hat sich offenbar nicht wirklich um ihn gekümmert, weshalb er auch sehr bald nicht mehr sein Vater war. Daraufhin zog seine Mutti mit Klein Andy nach Coswig, wo er heute immer noch lebt. Andy bekam nach einer Weile einen neuen Papa, über den er sich bis heute eigentlich nicht beschweren kann. Die Hochzeit ist Andy noch gut in Erinnerung, da er als kleines Kind immer und immer das Video (wo ur cool "Familienchronik" draufstand) angesehen hat. Dabei war das ständige Gehuste seiner neuen Oma besonders einprägsam. Während der Kindergartenzeit war Andy meist ein ruhiges Kind. Er erinnert sich daran, dass sein Symbol (jeder hatte im Kindergarten ein Symbol, weil man ja damals noch nicht seinen Namen lesen konnte) das Herz war, welches er immer sehr gemocht hat. Dienstags war immer Omi-Tag. Da wurde Klein Andy nämlich immer schon ganz früh von seiner lieben Oma abgeholt. Danach war er immer den ganzen Nachmittag bei Oma und Opa. Somit hatte er schon früh ein enges Verhältnis zu seinen Großeltern, mütterlicher Seits. Beim Kindengartenabschlussfest war Andy der einzige der seine Zuckertüte nicht sofort bekam, da er das Märchen was ihm seine Erzieherin vorlas, nicht erraten konnte, da er an dem Tag wo das gemacht wurde, schon eher abgeholt wurde. Somit musste er seine Mutti fragen, die ihm dann glücklicherweise die richtige Antwort sagen konnte, was aber trotzdem sehr peinlich für den kleinen Andy, da er in solchen Situationen schnell rot wird. Mit 6 Jahren wurde Andy dann in die Grundschule Mitte in Coswig eingeschult. Auf seiner Zuckertüte waren die damals sehr bekannten Tom & Jerry drauf und außerdem bekam er seine erste Spielkonsole, einen Atari 2600. Seine erste Klassenlehrerin war Frau Tautz und seine Horterzieherin Frau Ruschke, die Andy beide mochte. Aus seiner neuen Klasse kannte er nur Basti und David, da diese in der gleichen Kindergartengruppe wie er waren. Er war froh, dass er zumindest die beiden kannte, da es ihm früher wie auch jetzt schwer fiel neue Leute kennenzulernen. Während seines gesamten ersten Schuljahres wurde er von doofen Viertklässlern geärgert und gehauen, weshalb Andy am liebsten nie wieder in die Schule wollte. Er fing oft schon an zu weinen, wenn er die Typen nur gesehen hat. Umso glücklicher war er am ersten Tag in der 2. Klasse, als er auf den Schulhof stürmen konnte, in der Gewissheit, dass die Typen weg waren. Trotzdem blieb dieses Erlebnis wie eine Art Trauma bei Andy im Kopf. Seitdem macht er um große Gruppen mit Leuten die Andy als "gefährlich" einstuft immer einen großen Bogen, geht lieber einen großen Umweg als direkt daran vorbeizulaufen. Andys schulische Leistungen waren gut. Er musste während seiner ganzen Grundschulzeit nie lernen, was im Nachhinein betrachtet sich negativ auf seine spätere Schulzeit ausgewirkt hat. Auf seinem Zeugnis standen Dinge wie "Andreas kann logisch denken" welche Andy sehr stolz gemacht haben. Allerdings schrieb er manchmal noch etwas zu breit und Schneide- und Klebearbeiten fielen ihm schwer. ): Auf seinem ersten Zeugnis wo es auch Zensuren gab, hatte er sowohl in Deutsch als auch in Mathe eine 2. Während des zweiten Schuljahres ereignete sich ein schrecklicher Unfall mit Andy in der Hauptrolle. Er war mit seiner Klasse auf den Weg in den Speiseraum und jeder drängte an der Treppe. Andy stand ganz vorne und plötzlich wurde er von hinten geschubst und polterte einige Stufen abwärts. Natürlich wurde sein Nischl in Mitleidenschaft gezogen. Es war aber letztlich nicht so schlimm wie es jetzt klingt. Dafür wurde Andy dann von den Mädchen in seiner Klasse gestreichelt, weil er doch so dolle Schmerzen hatte. (: Zu Beginn des 2. Schuljahres meldete sich Klein Andy bei der SpVgg Grün-Weiß Coswig e. V. an, natürlich zum Fußballspielen was damals Andys ganze Leidenschaft war. Er spielte in jeder Minute seiner Freizeit hinter seinem Haus Fußball, manchmal auch allein. Meist aber mit den Kindern die in der Nachbarschaft wohnten. Andy erinnert sich dabei an Klaus, Thomas, Wolfi, Marco, Philipp, Gulde, Karl, Sammy und noch ein paar andere. Allerdings mussten sie immer woanders spielen, da fast immer irgendwelche alten Leute herumgemeckert haben, weil Andy mit seinen Freunden auf dem Wäscheplatz gespielt hat und dass der ja nicht zum Fußballspielen geeignet wäre, was Andy aber anders sah, weil die Wäschestangen optimale Tore abgaben. Irgendwann wurde dann eh ein fester Fußballplatz gefunden der auch nur dafür da war und wo niemand was sagen konnte. Die Zeit im Verein war ziemlich erfolgreich. Gleich in seinem ersten Jahr in der E-Jugend wurde Andy mit seiner Mannschaft Kreispokalsieger. Dabei spielte er meist hinten in der Abwehr als Libero. Von seinen Mannschaftskameraden wurde er schon damals Latte genannt, weil Andy so groß war, versteht sich. Joa…am 7. Mai 1994 bekam Andy, damals 8 Jahre alt, ein kleines knuffiges Schwesterchen was auf den Namen Nicole hört und von ihm seit jeher nur Nici genannt wird. Andy hat sich sehr über sein Schwesterchen gefreut, hat sich immer eins gewünscht. Dank seiner neuen Schwester musste Andy auch nicht mehr in den Hort gehen, sondern konnte fortan gleich nach der Schule nach Hause, allerdings fiel der Familienurlaub im Jahre 1994 aus, weil man mit einem Neugeborenen einfach nicht wegfahren konnte. So kam es, dass Andy in dem Jahr das erste Mal mit seinen lieben Großeltern in den Urlaub fuhr, natürlich mit dem Zug wie es sich gehört. Die Reise führte über 3 Städte: Wien (wo Andy seine Leidenschaft für Schinken-Käse-Toast entdeckte), Innsbruck (mit dem faszinierenden „Milchfluss“ ) und Luzern (was für ein Ausblick vom Hotel aus auf den Vierwaldstätter See *wub*). Diese Reise wird Andy schon allein wegen der Zugfahrt immer im Gedächtnis bleiben und es sollte nicht die letzte mit Oma und Opa gewesen sein. Es folgen 2 bzw. 4 Jahre danach noch die Reisen nach Lugano und nach Teneriffa, die beide traumhaft schön waren. In der Schule lief es weiterhin sehr gut für Andy. Allerdings bekam er in seinen letzten beiden Jahren an der Grundschule zweimal einen Klassenleitertadel, wegen Ballspielen im Klassenraum. Pff. Als wäre er der einzige gewesen, der das getan hätte. Dafür hatte Andy auf seiner Bildungsempfehlung in der 4. Klasse einen Durchschnitt von 1,0 (als einziger in der Klasse *hrhr*) und somit gab es keinen Zweifel, dass er nach der Grundschule aufs Gymnasium gehen wird. Er kam in die Klasse 5.4 der Außenstelle des Gymnasium Coswigs. Seine neuen Klassenkamaraden waren ihm zum Teil bekannt, u. a. waren Philipp, Gulde und Sven dabei, mit denen er in der Freizeit bzw. im Verein Fußball spielte, dabei. So fiel es ihm glücklicherweise nicht schwer Anschluss an die Klasse zu finden. Im Gegenteil, es wurde sogar behauptet, dass er sowas wie der heimliche Anführer der Jungs gewesen ist, was aber nach seiner Einschätzung vollkommener Schwachsinn ist. Der Grund für diese Behauptung ist der, dass während der 5. Klasse so ziemlich jeder Junge mal „geärgert“ wurde (nur Andy halt nicht), bei manchen war es nur für einen Tag, bei anderen wie z. B. Gulde dauerte dies Monate an und endete schließlich im Besuch von Herrn Gulde bei Andys Eltern. Im Nachhinein, muss er über seine eigene Dummheit damals schon sehr schmunzeln, aber er war halt wie ein typischer Junge in dem Alter. Einmal wurde sogar extra ein Elternabend für die Eltern der Jungs einberufen, weil man die Lehrer ständig mit Vornamen gerufen hat und Mitschülern im Unterricht einfach eine geklatscht hat. Wohl gemerkt war Andy bei letzterem natürlich nicht beteiligt. Auch wenn seine Leistungen von Jahr zu Jahr schlechter wurden, hat Andy eine gute Erinnerung an die ersten 3 Jahre auf dem Gymnasium, z. B. an seine Lieblingslehrerin Frau Bergk für die er wohl auch ihr Lieblingsschüler war, auch wenn sie u. a. einmal heimtückisch seinen Rucksack auf der Bank ausgeschüttet hat muah. Diese Frau Bergk besaß die unbeschreibliche Freundlichkeit ihm in der 5. Klasse im Endjahr in Englisch eine 6 für vergessene Hausaufgaben zu streichen, so dass er auf dem Zeugnis eine fette und seiner Meinung nach zurechte 1 bekam. Es sollte die einzige 1 bleiben die er je auf einem Gymnasiumszeugnis sehen sollte. Trotzdem blieb über die Jahre hinweg Englisch sein Lieblingsfach, auch wenn die Noten oft nicht dem entsprachen was Andy zu leisten im Stande war. Im Dezember 1997 bekam Andy ein weiteres knuffiges Schwesterchen namens Carolin. Die Rolle als großer Bruder nahm er sofort gern an. Nach der 7. Klasse stand dann ein Wechsel vom Gymnasium Außenstelle in die Hauptstelle an und Andy kam in eine zum Teil neue Klasse, wobei er da viele Weggefährten aus der Grundschule wiedersah, u. a. auch seinen damals besten Freund Basti. Achja, mittlerweile hat sich Andy beim Fußball abgemeldet, da ihm das schon längere Zeit kein Spaß mehr bereitet hat. Das Highlight in seiner letzten Saison waren 2 Spiele gegen Dynamo Dresden, was hier in der Region der größte Gegner ist gegen den man spielen kann, auch wenn man das Spiel in Dresden mit 0:14 verlor. Zurück zur neuen Klasse…da Andys letztes Zeugnis ziemlich schlecht war, hätte dies eigentlich bedeutet, dass er sich richtig reinhängen musste um es in dem Jahr besser zu machen. Diese Einstellung ließ er allerdings von Anfang an vermissen. Überhaupt schien dieses Schuljahr 99/00 das bisher einschneidenste im Leben von Andy zu werden, aber dazu später mehr. Zum Anfang des Jahres schrieb er sich lange Zeit mit einer Claudia Briefchen in der Stunde. Claudia war die Freundin von Sven bzw. zu dem Zeitpunkt dann schon die Ex. Da Andy mit Sven in Fußball ging, kannte er auch Claudia. Die Briefchen waren teilweise bis zu 3 volle Seiten lang. Die Themen waren sehr unterschiedlich. Die Konzentration auf den Unterricht förderte das Ganze natürlich nicht, aber das war Andy egal. Einige Briefchen hat sich Andy bis heute aufgehoben und muss angesichts seiner pubertären Naivität damals schon sehr schmunzeln. Im Laufe des Jahres musste Andy das erste Mal ins Krankenhaus um operiert zu werden. Grund dafür war ein hässliches Phänomen was man Trichterbrust nennt und was Andy einfach nur peinlich war, so peinlich, dass er es vermied baden zu gehen oder sich sonst irgendwie oberkörperfrei zu präsentieren. Der Aufenthalt im Krankenhaus dauerte über 2 Wochen und waren mit die langweiligsten in Andys Leben, weil er sich die ersten Tage so gut wie nicht bewegen konnte. Immerhin trug Andy jetzt ein paar tolle Metallplatten in seinem Körper. Die OP konnte man damals noch als Erfolg werten. Er bekam einen Verband um den Oberkörper. Man wollte ihm sogar so ein Stützteil zum Geradegehen andrehen, aber die Orthopädin meinte, dass das nicht nötig sei, worüber Andy sehr froh war. Im April des Jahres 2000 gab es 2 wichtige Ereignisse in Andys Leben. Zum einen verlor er seinen geliebten Opa, der leicht überraschend ein paar Tage nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus an seiner langjährigen Krankheit starb. Andy hatte keine Zeit sich von ihm zu verabschieden und kann sich auch nicht mehr an die letzten Momente mit ihm erinnern, was er bis heute bereut, aber damals durfte er von seinen Eltern aus seinen Opa nicht im Krankenhaus besuchen. Andy nahm zum ersten Mal an einer Beerdigung teil, was für ihn ein komisches Erlebnis war, auch weil er seine Oma und auch andere Verwandtschaftsmitglieder zum ersten und einzigen Mal weinen sehen musste. Sein Grab liegt nur 5 Minuten von Andys zu Hause entfernt, weshalb er früher ziemlich oft da war, mittlerweile allerdings ziemlich unregelmäßig. Gott sei Dank überstand seine Oma diese schwierige Zeit. Am 29. April wurde Andy in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen. Seine Jugendweihe empfand er jedoch als ziemlich langweilig. Eigentlich wollte sein Opa unbedingt bis zu dem Tag noch durchhalten um sich dann im Nachhinein das Video zur Feier von seinem Enkel anzusehen. Leider sollte es nicht so sein. Mittlerweile ging das Schuljahr so langsam dem Ende zu und Andys Zensuren waren so schlecht wie noch nie. Außerdem fand er zu diesem Zeitpunkt die 2 jahre ältere Katarina aus seiner Klasse richtig toll, was im Nachhinein wohl seine erste Verliebtheit darstellt. Natürlich wurde aus den beiden nix, auch weil Katarina von jemand anderem was wollte und Andy nicht der war nachdem sie suchte. Die Verliebtheit erstreckte sich über gut ein halbes Jahr. Katarina war im Wissen von Andys Gefühlen, was Andy widerrum absolut peinlich war. Die Abschlussfahrt in den Harz stellte für Andy wohl auch den Abschluss vom Gymnasium und dieser wirklich tollen Klasse dar. Gerade gegen Ende hin verstand er sich mit allen richtig gut und es gab einen richtigen Klassensinn. Nur hat es sich Andy selbst zuzuschreiben, dass er aus dieser Gemeinschaft gerissen wird. Denn auch wenn er sich zum Ende hin nochmal Mühe gab, war es zu spät. Er wurde nicht versetzt. Der Grund ist eine 5 in Geschichte, was für immer ein Schandfleck in seinem Leben bleiben wird. Leider konnte er diese 5 nicht mit einer 2 ausgleichen und das obwohl er laut seinen Rechnungen in Französisch auf ne 2 kam, aber irgendwie hatte die Lehrerin was anderes raus und so war jegliche Hoffnung dahin. Er musste sich von seiner lieben Klasse verabschieden und den Gang in die Mittelschule antreten, da ihm das Jahr zu wiederholen dann doch zu blöd war.

*******Wird fortgesetzt*******
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